Pergamonmuseum

Der Eingang des Pergamonmuseums ist trotz seiner Größe auf den ersten Blick nicht so ohne weiteres zu entdecken, denn er liegt zurückgesetzt und ist regelreicht eingezwängt zwischen dem Bode-Museum und dem Neuen Museum. Den Vorhof vor dem Eingang kann man nur betreten, wenn man über die kleine Brücke geht, die an dieser Stelle über die Spree führt. Hat man es schließlich bis zum Eingang geschafft, erwartet einen gleich drei Museen, die sich auf zwei Stockwerke verteilen: die Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum (beides im Erdgeschoss) und das Museum für Islamische Kunst (im Obergeschoss).

Weltweite Bekanntheit erlangte das Museum durch die Rekonstruktion des Pergamonaltars, der bei Ausgrabungen in der kleinasiatischen Stadt Pergamon freigelegt worden war. Weitere archäologische Rekonstruktionen im Museum sind das Markttor von Milet, das Ischtar-Tor von Babylon und die Mschatta-Fassade.

Der Pergamonaltar ist, wie der Name des Museums schon vermuten lässt, das Prunkstück des Ausstellungshauses und erwartet den Besucher gleich auf den ersten Metern, sobald er das Museum betritt. Vormals war der Altar nur in Teilen im Alten Museum zu sehen. Da jedoch der gesamte Ausstellungsbestand immer weiter anwuchs, war ein Neubau nötig. Nachdem ein erstes Gebäude nur als Zwischenlösung gedacht war und wieder abgerissen wurde, wurde 1930 das heutige Gebäude fertiggestellt.

Foto: Raimond Spekking (bei Wikipedia) / CC-BY-SA-3.0


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