Staatsoper Unter den Linden

Ganz besonders am Abend, wenn sich die fein gekleideten Gäste des Opernhauses vor dem Gebäude und auf der Treppe versammeln, macht es Spaß, sich die Staatsoper Unter den Linden anzuschauen. Sie ist das älteste Opernhaus und Theatergebäude der Stadt und ist eines von insgesamt drei Staatsopern in Berlin. Es war auch der erste Bau des Forum Fridericianum, einem Lieblingsprojekt von Friedrich II. (dem “Alten Fritz”), bei dem die Künste, die Wissenschaft und die Politik zusammengeführt werden sollten. Symbolisiert werden sollte dieses Vorhaben durch außergewöhnliche Architektur, was man nun mit dem Opernhaus, dem Hauptgebäude der Humboldt-Universität (dem damaligen Prinz-Heinrich-Palais) und der “Kommode”, die damals die königliche Bibliothek beherbergte, bewundern kann.

Ursprünglich war die Oper ein schlichter, rechteckiger Bau. Im Laufe der Jahrhunderte wurden aber immer wieder Umbauten bzw. auch ein völliger Neubau nötig (das ursprüngliche Gebäude wurde 1743 fertiggestellt). So brannte die Oper Mitte des 19. Jahrhunderts vollständig ab, so dass ein vollständiger Neubau errichtet werden musste. Kleinere und größere Umbauten veränderten immer wieder sowohl die Innenarchitektur, als auch das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes. Befindet sich die Staatsoper Unter den Linden gerade mal nicht im Umbau, lohnt sich der Besuch einer Veranstaltung allemal: Besonders der Hauptsaal mit dem riesigen Kronleuchter unter der Decke und den vielen goldenen Verzierungen im gesamten Innenraum ist eine echte Augenweide.

Foto: Beek100 (bei Wikipedia) / Creative Commons – Lizenz CC BY-SA 3.0


Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>