Tour-Guide: Von der Schlossbrücke bis zum Marx-Engels-Forum

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Das Zentrum von Berlin ist vollgepackt mit Sehenswürdigkeiten. Allein auf der Museumsinsel kann man ein ganzes Wochenende verbringen – natürlich nur, wenn man die Museen nicht nur von außen betrachtet und sich auch die Ausstellungen anschaut. (Das derzeit wohl größte Highlight ist übrigens die Nofretete-Büste im Neuen Museum.) Die Schnittstelle Karl-Liebknecht-Straße / Unter den Linden ist ausgesprochen spannend und voll von Geschichte. Diese recht kurze Tour hat es also in sich.

Wir starten unseren Spaziergang (denn nur als solcher macht diese Strecke Sinn) auf der Schlossbrücke, die die Karl-Liebknecht-Straße, die direkt am Alexanderplatz entlangführt, und die Flaniermeile Unter den Linden verbindet. Geht man in Richtung Osten (also in Richtung Alexanderplatz), liegen gleich auf der linken Seite die Gebäude der Museumsinsel mit dem vorgelagerten Lustgarten. Daneben, auf derselben Straßenseite, überragt die Kuppel des Berliner Doms sämtliche Gebäude in der Nähe, während direkt auf der anderen Straßenseite der Schlossplatz und das Areal des Berliner Stadtschlosses liegt. Geht man nun die paar Schritte weiter und überquert die nächste Brücke, liegt zur rechten Hand schließlich das begrünte Areal des Marx-Engels-Forums.

Anmerkung: Das Gelände, auf dem das ursprüngliche Stadtschloss stand, ist derzeit noch verwaist (Stand: 2013). Das Schloss soll allerdings wieder aufgebaut werden. Baubeginn ist nach derzeitigem Stand das Jahr 2014, Fertigstellung soll 2019 sein.

Hier geht’s zu den Sehenswürdigkeiten dieser Tour:

Schlossbrücke

Lustgarten

Berliner Dom

Marx-Engels-Forum

 


Tour-Guide: Vom Gendarmenmarkt bis zum Werderschen Markt

Im historischen Stadtkern Berlins haben es Besucher und Sightseeing-Hungrige nicht besonders schwer. Die Sehenswürdigkeiten liegen dicht beieinander und sind prima zu Fuß zu erreichen. Dem entsprechend groß kann das Gedränge in der Gegend zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor sein, zumal hier auch noch die belebte und beliebte Friedrichstraße die Flaniermeile Unter den Linden kreuzt. Doch der Aufwand lohnt sich. Die Tour, die an dieser Stelle vorgestellt wird, hat ihren Anfang an einem der schönsten Plätze der Stadt.

Los geht’s am Gendarmenmarkt, der von drei imposanten Gebäuden beherrscht wird: dem Deutschen Dom, dem Französischen Dom und dem Konzerthaus. Weiter geht es über die Französische Straße zur St. Hedwigs-Kathedrale, die ihren Haupteingang allerdings in der Parallelstraße hat. Die Tour führt weiter über die Französische Straße und endet schließlich am Schinkel-Platz, wo die Berliner Bauakademie und die Friedrichswerdersche Kirche stehen. Bei der Bauakademie sollten sich Besucher allerdings nicht wundern. Hier steht lediglich ein hübsch verpacktes Baugerüst. Dazu aber mehr im entsprechenden Text.

Die kleine Tour ist geprägt vom Architekten und Stadtplaner Karl Friedrich Schinkel, der mit seiner Arbeit einen Einfluss auf seine Zeit gehabt hat, wie kaum ein anderer. Schinkel entwarf das Konzerthauses auf dem Gendarmenmarkt, die Bauakademie und die Friedrichswerdersche Kirche.

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Tour Guide: Von der Alten Nationalgalerie bis zum Bode-Museum

Berlin ist für Besucher die Stadt der kurzen Wege – zumindest wenn es um die kulturellen “Highlights” geht. Die großen klassischen Kunstschätze der Stadt sind zu einem großen Teil auf der Museumsinsel im Stadtzentrum vereint. Hier stehen die großen und wichtigen Museen für klassische Kunst. Dementsprechend groß ist das Getümmel zwischen den Gebäuden. Die Museumsinsel gilt weltweit als einer der wichtigsten Museumskomplexe überhaupt und gehört seit 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Will man alle Gebäude der Museumsinsel abgehen, beginnt man den Rundgang meistens am Schlossplatz und geht zwischen dem Lustgarten und dem Berliner Dom hindurch. Der Lustgarten und der Dom werden an anderer Stelle vorgestellt, wir beginnen unsere Tour mit dem Alten Museum, das den prächtigen Hintergrund zum Lustgarten bildet. Geht man an der rechten Seite des Alten Museums entlang, steht man vor dem Säulengang der beeindruckenden Alten Nationalgalerie, in der vornehmlich Werke des Klassizismus, der Romantik und des Impressionismus ausgestellt sind. Links daneben, direkt hinter dem Alten Museum, steht das Neue Museum, in dem unter anderem die weltberühmte Büste der ägyptischen Königin Nofretete ausgestellt ist. Lässt man das Neue Museum rechts liegen, geht man über eine kleine Brücke und sieht rechts entlang des Spree-Kanals schon von weitem die kleine Fußgängerbrücke, die zum Eingang des Pergamonmuseums führt. In diesem Museum sind Teile der Antikensammlung sowie das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst untergebracht. Geht man die Fußgängerbrücke wieder zurück, steht man erneut auf der Straße Am Kupfergraben. Läuft man diese weiter rechts hoch, kommt man an einer weiteren kleinen Brücke an, die schließlich zum Eingang des Bode-Museums führt. Es beherbergt die Skulpturensammlung, das Museum für Byzantinische Kunst und das Münzkabinett.

Die Museumsinsel eignet sich hervorragend für einen kleinen und aufregenden Spaziergang und ist ein “Muss” für jeden Berlin-Besucher. Die Besucherzahlen der Museen sprechen eine deutliche Sprache: Allein im vergangenen Jahr besuchten über 3.200.000 Menschen die fünf Ausstellungshäuser.

(Foto: Henry Czauderna / fotolia.com)


Tour Guide: Von der Humboldt-Uni bis zum Zeughaus

Die zweite Tour, die wir vorstellen, ist zwar ausgesprochen kurz, strotzt aber nur so vor echten Sightseeing-Highlights. Die Flaniermeile “Unter den Linden” ist mit seinen Menschenmassen und beeindruckenden Schaufenstern schon an sich ein Erlebnis, doch die angrenzenden Gebäude und Institutionen sind noch einmal eine Extra-Klasse und suchen nach Ihresgleichen – und zwar nicht nur in Deutschland.

Den Auftakt macht das Hauptgebäude der Humboldt-Universität, die auf der schräg gegenüberliegenden Straßenseite der Alten Bibliothek liegt. Beide Gebäude gehörten zum Forum Fridericianum, einem Lieblingsprojekt von Friedrich II., der Kunst, Wissenschaft und Politik an dieser Stelle vereinen wollte. Zwischen der Alten Bibliothek, die wegen ihrer gewölbten Form im Volksmund “Kommode” genannt wird, und der Staatsoper, liegt der Bebelplatz. Dieser erlangte traurige Berühmtheit durch die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten in den 1930er Jahren. Nur ein paar Schritte entfernt, auf der wiederum gegenüberliegenden Straßenseite, liegt die Neue Wache mit der wunderbaren Pieta-Plastik von Käthe Kollwitz im Innenraum. Gleich daneben, nur von einem Kastanienwäldchen und einer kleinen Seitenstraße getrennt, befindet sich das Zeughaus, in dem sich das Deutsche Historische Museum befindet. Wechselt man erneut die Straßenseite, steht man vor dem Kronprinzen-, dem Prinzessinnenpalais und schließlich vor dem Kommandantenhaus.

Diese kleine Tour ist gefüllt von Historie und unvergleichlicher Architektur, zurückgelegt hat man insgesamt aber nur 300 Meter. Die Kosten-Nutzen-Rechnung geht also voll auf – und man kann sich am Ende der Tour im wunderbaren Lustgarten entspannen, der gleich in Sichtweite liegt (dazu aber später mehr). Wir wünschen viel Spaß beim Schlendern und Staunen!

(Foto: Henry Czauderna / fotolia.com)


Tour Guide: Vom Brandenburger Tor zum Potsdamer Platz

Gerade im Zentrum von Berlin, zwischen der Siegessäule im Westen und dem Alexanderplatz im Osten, gibt es gleich eine ganze Reihe von interessanten Sehenswürdigkeiten. Auf einer vergleichsweise kurzen Strecke gibt es also ausgesprochen viel zu sehen und zu erleben. Zum Teil lohnt es sich hier gar nicht, auf ein Fahrrad oder auf eine der vielen Fahrradrikschas (“Fahrradkutsche”) zu steigen, da man sonst einiges verpasst.

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