Zeughaus

Das Zeughaus ist das älteste noch erhaltene Gebäude an der Prachtmeile Unter den Linden – und wie nicht wenige finden, ist es auch das schönste, was nicht zuletzt an den vielen eindrucksvollen Skulpturen und Masken an der Außenfassade und im Innenhof liegt. Gebaut wurde es Ende des 17. Jahrhunderts als Waffenarsenal, 1881 wurde es im Innenbereich umgestaltet und zur preußisch-brandenburgischen Ruhmeshalle und zum Militärmuseum umfunktioniert. Nach schweren Kriegsschäden im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus 1967 wiederhergestellt und zu DDR-Zeiten als Museum für Deutsche Geschichte benutzt. Seit 1991 ist hier das Deutsche Historische Museum untergebracht.

Bemerkenswert ist auch der moderne Erweiterungsbau des Deutschen Historischen Museums, dem so genannten Pei-Bau. Architekt ist der US-amerikansiche Architekt chinesischer Herkunft Ieoh Ming Pei, der zuvor bereits bedeutende Bauwerke der Moderne errichtet hatte. So erweiterte und sanierte er in Paris den “Grand Louvre” und entschied sich hier wie dort für die Arbeit mit viel Glas. Beim “Ausstellungsbau des Deutschen Historischen Museums”, wie es offiziell heißt, schaffte er es, auf dem schwierigen Restgelände einen eindrucksvollen Ausstellungstrakt mit einer außergewöhnlichen Fassade zu erreichten. Von außen fällt sofort die geschwungene Treppe ins Auge, die von einem gläsernen Mantel umgeben ist.

Foto: Helga Ewert / pixelio.de


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