Berlin im TV: “Das Adlon – eine Familiensaga”

Foto: Jochen Sievert / pixelio.de

In der kalten Jahreszeit dürfen sich Berliner und Berlin-Fans auf eine schöne Fernsehfilm-Reihe freuen, die so richtig Appetit auf die Stadt und seine interessante Geschichte macht. Im ZDF wird ab dem 6. Januar der Dreiteiler “Das Adlon – eine Familiensaga” gezeigt. Im Mittelpunkt der (teilweise allerdings fiktiven) Geschichte steht das Berliner Luxushotel mit seiner 100-jährigen Geschichte.

Die Filmreihe erzählt vom Aufstieg und Fall (und wieder Aufstieg) des traditionsreichen Hauses. Tatsächliche Ereignisse der Berliner und der deutschen Geschichte werden dabei mit fiktiven Ereignissen der Familie um die Protagonistin Sonja Schadt (gespielt von Josefine Preuß) verflochten.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1904, dem Geburtsjahr von Sonja Schadt, in dem ihr Vater Lorenz Adlon mit dem Bau des Luxushotels direkt am Pariser Platz beginnt. Über viele ereignisreiche Jahrzehnte (inklusive eines kompletten Abrisses des Gebäudes) führt die Geschichte schließlich bis ins Jahr 1997, in dem das Hotel wiedereröffnet wird.

Produzent Oliver Berben hat für die Produktion einige “Hochkaräter” der deutschen Filmbranche verpflichtet. Zu sehen sind neben Josefine Preuß zum Beispiel Heino Ferch, Marie Bäumer, Christiane Paul, Wotan Wilke-Möhring, Anja Kling und Jürgen Vogel. Dementsprechend kostspielig war das TV-Drama: Ganze 10 Millionen Euro soll die gesamte Produktion gekostet haben.

“Das Adlon – eine Familiensaga” im ZDF Teil eins: Sonntag, 6. Januar 2013; Teil zwei: Montag, 7. Januar 2013; Teil drei: Mittwoch, 9. Januar 2013


Europäischer Monat der Fotografie

Foto: Rolf van Melis / pixelio.de

Rund 100 Museen, Galerien und Projekträume, aber auch Botschaften und Landesvertretungen nehmen am Europäischen Monat der Fotografie teil und zeigen ein breites Spektrum der Fotoreportage und Fotokunst. Vom 19. Oktober bis zum 25. November sind die Arbeiten von rund 500 Fotografen zu sehen. Die Berlinische Galerie widmet sich beispielsweise der künstlerischen Fotografie in der DDR, während C/O Berlin die Retrospektive des US-Fotografen Joel Sternfeld zeigt. Die Galerie Pinter & Milch präsentiert wiederum private Impressionen der 1950er Jahre des Schweizer Fotografen René Groebli.

Während des Europäischen Monats ist das Festivalzentrum im früheren Kennedy-Museum direkt am Brandenburger Tor (Pariser Platz 4a) untergebracht. Die genauen Orte und Zeiten sind auf der Website des Veranstalters zu finden.